Man kann immer etwas Neues dazu lernen, z.B. das die Welt ein großes Flugzeug ist.
Nein ernsthaft, es gibt ein Modell über das Aussterben der Arten, dass die Welt mit einem Flugzeug vergleicht. Eigentlich sind es sogar zwei Modelle, denn bei dem einen Bild werden die verschiedenen Tierarten (egal ob Elefant, Käfer oder Qualle) mit den Nieten verglichen, welche das Flugzeug zusammen halten. Sobald auch nur ein paar Nieten verloren gehen, ist die Flugzeugkonstruktion, also unsere Welt, instabil und nach einer gewissen Anzahl stürzen wir einfach ab. Das andere Modell setzt die verschiedenen Arten mit den Personen die in einem Flugzeug mitfliegen gleich. Hierbei werden die Arten nicht gleichgesetzt, denn egal wieviele Passagiere abspringen, das Flugzeug kann weiterfliegen, springt aber die Besatzung ab, sind wir verloren.
Das “Nieten-Modell” geht davon aus, dass alle Arten gleichbedeutend sind von der Kellerassel bis zum Delphin. Sollten irgendwann zu viele Arten aussterben, ist es egal welche übrigbleiben, sie haben keine Chance mehr. Das “Passagier-modell” geht davon aus, dass es eine Hierarchie unter den Arten gibt, ihrer Bedeutung nach. Nur wonach richtet sich diese Bedeutung, nach dem was die Art für das Ökosystem leistet? Oder danach wie niedlich bzw. wertvoll wir, also die Menschen, eine Tierart finden? Sieht man sich die Tiere an, die der Mensch für besonders schützenswert hält (Panda Bär, Wal etc.), muss man ernsthaft überlegen ob da nicht Artenschutzressourcen falsch verteilt werden.
“Rette das Plankton!” Wäre sicher eine lohnenswerte Kampange, mit der der beliebte Wal auch nicht unzufrieden wäre. Aber kleine grüne Einzeller verkaufen sich marketing strategisch einfach nicht so gut. Schützen wir nicht in die falsche Richtung? Müßten wir nicht unten anfangen, denn so süß Säugetiere sind und sie sind auf jeden Fall schützenswert, es sind ihrer nur tausende. Dagegen gibt es Millionen verschiedener Käferarten und wir können noch gar nicht überblicken, wieviel da pro Tag ausgerottet werden. (wir wissen gar nicht genau wie viele existieren) Denn sollte das “Nieten-Modell” recht behalten, könnten wir den sogenannten point of no return längst erreichthaben.
Und was ist mit der Spezies Mensch, wie schützenswert sind wir?
“Die Welt könnte sich in 10 bis 20 Millionen Jahren wieder erholt haben. Wenn der Mensch bis dahin ausgestorben ist.”
Wo ich wieder bei der Frage angekommen bin: Kann man Möwen domestizieren?
Ich kann zwar der kleinen Beutelratte in Mittelamerika nicht wirklich helfen, aber meine Möwe, die soll es gut haben.
Tja, Jiffy die Frage ist nur ob domestizierte Möwen ein Sinn machen, denn die tragen ja dann auch nicht so richtig zum Ökosystem bei. Allerdings halte ich Möwen eh für die Ratten der Lüfte, die passen sich allen Lebensumständen an.
, vielleicht schaff ich mir dann auf dem Balkon eine an.
Ach ja und wenn du das mit dem domestizieren schaffst, sag bescheid, ich steh voll auf Eulen